Parlamentarier*innen aller Parteien ermutigen die Finanzinstitute, die Ergebnisse des Klimaverträglichkeitstests zu veröffentlichen

In einem offenen Brief an die Schweizer Banken, Versicherungen und Pensionskassen fordern Parlamentarierinnen und Parlamentarier aller Bundeshausparteien die Finanzinstitute auf, ihre Resultate aus dem diesjährigen Klimaverträglichkeitstest zu veröffentlichen.

Auf Einladung des BAFU und des SIF konnten Schweizer Banken, Vermögensverwaltende, Pensionskassen und Versicherungen freiwillig und anonym ihre Klimaverträglichkeit im Rahmen des internationalen Projekts PACTA 2020 analysieren lassen. Die verschiedenen Branchenverbände unterstützen den nach 2017 zum zweiten Mal durchgeführten Klimaverträglichkeitstest. Die anonymisierten und aggregierten Ergebnisse des diesjährigen Tests wurden heute von BAFU und SIF an einer Medienkonferenz vorgestellt.

Gemäss BAFU und SIF steht es allen teilnehmenden Finanzinstituten frei, die individuellen Resultate öffentlich zu machen. Die unterzeichnenden Parlamentarierinnen und Parlamentarier möchten die Institute ermutigen, den wichtigen Schritt der Transparenz zu gehen und ihre Resultate aus dem Klimaverträglichkeitstest 2020 zu veröffentlichen.

«Institute, die sich dem nachhaltigen Finanzplatz verschreiben, werden selbstbewusst die Resultate des Klimaverträglichkeitstests veröffentlichen. Davon bin ich überzeugt. Denn Transparenz ist unabdingbar für eine glaubhafte Positionierung im Markt.» Gerhard Andrey, Nationalrat GRÜNE

«Wir wollen bewusst diejenigen motivieren, die vorangehen, statt jene zu kritisieren, die es nicht tun» Martin Landolt, Nationalrat BDP

Hier geht’s zum Brief.

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